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Tansania Team

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Container 2025
von Ballenstedt nach Bulongwa (Ba-Bu)

Frühjahr 2024
Bei einem Besuch in Nein­stedt traf Michael Koehn dort nicht nur auf die lokalen Mitar­beiter der Diakonie dort, sondern auch Elikana Kitahenge, lang­jähriger Leiter der Diakonie in Tandala war dort. Gemein­sam wurde diskutiert, ob es möglich ein könnte, Geräte aus der gerade insolvent gegan­genen Lungen­klinik in Ballen­stedt für das Kranken­haus in Bulongwa zu bekommen. Die Klinik dort ist sehr schlecht ausgestattet: einige Impressionen.

Michael Koehn, gelernter Spediteur, bot seine Unter­stützung an - und so nahm dieses Projekt seinen Lauf. Auch die Bean­tragung der Trans­port­kosten-Zuschuss bei Engagement Global gGmbH über­nahm Michael.

bild Krankenhausbett in Ballenstedt

bild Computer Tomograph in Ballenstedt

bild Mamographie in Ballenstedt

bild Beatmungsgeräte in Ballenstedt

bild Röntgengeräte in Ballenstedt

September 2025
Logo Engagement Global Endlich kam auch die Frei­gabe des Insol­venzver­walters, quasi in letzter Minute. Eine Fach­firma, die sich sehr gut mit der Ver­packung der Geräten (die meisten von Philips) auskennt, MediGogreen reiste mit vier Mann an und demon­tierte, ver­packte und staute die Geräte in den Container.

Übrige Gerät­schaften wurden von den Mitar­beitern der Diakonie und den Koehn verpackt, alle gemein­sam waren auch sehr aktiv bein Stauen im Container. Da es sich um sehr empfind­liche Maschinen handelt, konnte leider der Container nicht in seiner gesamten Höhe ausge­nutzt werden.

bild Beatmungsgeräte, verpackt
bild Glocke, Nähmaschine und Ofenteile
bild Untersuchungs-Liege
bild Abbau des CT
bild Abbau des CT
bild Abbau des CT
bild Mamographiegerät wird demontiert
bild Abbau Röntgengerät
bild Schalt- und Relaisschrank des Röntgengerätes
bild Vorbereitung vor der Klinik
bild Noch herrscht gähnende Leere
bild Kompliziert ist das Handling des CT
bild Kompliziert ist das Handling des CT
bild Dann sind die schwierigsten Teile drin: CT und Ofen
bild Voll! leider nicht nach oben

Die Firma Overseas Freighters (mit der Michael früher einmal gut zusammen­gear­beitet hatte), wurde für den Transport beauftragt. Das Schiff wird sehr lange unter­wegs sein und soll Anfang November in Dar es Salaam ein­treffen.

Leider verzögerte sich im Umlade­hafen Khalifa die Weiter-Verschif­fung aufgrund der geo­poli­tischen Lage, so dass der Container erst am 6. Dezember 2025 gelöscht wurde. Und er wies starke Beschädi­gungen auf!

bild Absetzen für die Beschau
bild Äußerliche Beschädigungen
bild Innenansicht

Der lokale Agent in Dar es Salaam wusste nichts von dem Auftrag, die Import-Abferti­gung und den Weiter-Transport durch­zuführen. Bedauer­licher­weise war Arbeit­seifer bei ihm nicht vorhanden, so musste unsere Zoll­agent dessen Aufgaben mit erledigen.

Auch als alles für den Transport bereit war, ließ der Agent drei Tage verstreichen, bis er den Container endlich auf­nahm - um dann mitzu­teilen, er könne nur bis Makete liefern, nicht nach Bulongwa -wie es im See­fracht­brief (bill of lading) steht! Das lag wohl daran, dass er einen -wahr­schein­lich billigeren- Lkw gebucht hatte, dessen Fahrer sich und seinem Truck nicht zutraute, die (moderate!) Piste zwischen Makete und Bulongwa zu befahren.

Und so verbrachten wir den Weihnachts­tag, 25.12.2015 in Makete, um mit dem Fahrer zu diskutieren, mit der Polizei zu sprechen, zahl­lose Telefonate mit dem Agenten in Dar zu führen und schluss­endlich mit Bischof und einigen seiner Mitarbeiter einen Plan zu machen, wie wir (mal wieder) die Arbeit von Overseas Freighters und seiner Sub­unter­nehmer machen werden.

Nach ausführ­lichen Diskus­sionen mit Bischof, General­sekretär, lokalen Lkw-Unterneh­mern entschlossen wir uns, dem Schrecken ein Ende zu bereiten und am 26.12. den Inhalt des Containers -an der Straße- in kleinere Lkws umzuladen und nach Bulongwa zu fahren. Dort wurde das Equipment dann -ohne Hilfe eines Staplers- in das Gebäude verbracht.

bild Umladung am Straßenrand
bild … alles per Hand
bild In Beladung
bild Abladen in Bulongwa
bild Abladen in Bulongwa

Doch es ergab sich eine neue Schwierig­keit. Wegen der riesigen Beule, die von außen dem Container "zugefügt" wurde auf der See­reise, konnte der Ofen nicht aus seinem engen Stau­platz gezogen werden. Also suchten -und fanden am Sonntag, 28.12.- einen Mann, der helfen konnte. Erst dann wurde der Ofen ent­laden und nach Lupila gefahren.

Erst danach konnte die Ladungs­sicherung für den CT gelöst werden und dieser dann auch ent­laden und, leider nicht mit dem geplanten Fahr­zeug (Lade­öffnung nicht hoch genug), sondern mit einem offenen Lkw nach Bulongwa trans­portiert - und dort ent­laden werden. Bei regne­rischem Wetter, mit dem extra auch dort­hin gefahrenen Gabel­stapler, den extra in Njombe besorgten "längeren Gabeln" und dem Kran, der die immer noch nicht aus­reichende Gabel­länge (und das nicht aus­reichende Eigen­gewicht des Staplers) ausglich.

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Beule "im Weg"
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Ausbeulen
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Herausziehen mit Kran
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Vorsichtiges Handling
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Spreizung der Kette
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Überblick
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Tür nicht hoch genug
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Also offener Lkw …
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Entladung
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Tür für Stapler nicht hoch genug